Reimpaare für Kindergartenkinder mit Bildkarten

Reimpaare für Kindergartenkinder

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Titelblatt des Sprachspiele-Pakets mit Reimpaaren und weiteren Sprachimpulsen
Paketvorschau. Die acht Reimpaare stehen auf PDF-Seite 11.

Das enthält die Druckseite: acht beschriftete Karten, auf jeder steht ein vollständiges Reimpaar. Es sind keine 16 einzelnen Bildkarten. Erwachsene lesen die Wörter vor; Kinder antworten durch Hören, Sprechen oder ein vereinbartes Zeichen. Eigene Bilder können ergänzt werden.

Bei Reimen zählt der Klang am Wortende, nicht die Schreibweise. Das lässt sich im Kindergarten hören und spielen, ohne Buchstabenwissen vorauszusetzen. Die Karten werden langsam gesprochen; Kinder dürfen zuerst nur zuhören oder aus zwei Möglichkeiten wählen.

Alter4-6 Jahre
Dauer5-10 Minuten
Gruppe2-8 Kinder
MaterialReimkarten, optional Stoffbeutel

Enthalten im Sprachmaterial

Material herunterladen

Im 21-seitigen Sprachspiele-PDF: Seite 11: acht Reimpaare. Die Anleitung steht auf Seite 21.

Reimpaare im A4-PDF
Komplettpaket mit Einzel-PNGs

A4, Hochformat, 100 % beziehungsweise „Tatsächliche Größe“. Vor einer größeren Serie einen Ausdruck am eigenen Drucker prüfen.

Klang vor Tempo

Sprich zwei Wörter deutlich, aber natürlich. Übertriebene Endungen können den Klang verfälschen.

Decke auf einer gedruckten Karte das zweite Wort ab. Lies das erste Wort vor und biete mündlich zwei Möglichkeiten an: den Reimpartner und ein deutlich unpassendes Wort. Das Kind spricht seine Wahl oder antwortet mit einem vereinbarten Zeichen.

Erfundene Quatschwörter sind erlaubt, wenn sie hörbar reimen. Der Wortschatz und das Reimhören bleiben dabei zwei getrennte Dinge.

Vier kleine Reimspiele

  1. Reimpaar finden: Das erste Wort einer Karte vorlesen und den zweiten Teil zunächst abdecken. Aus zwei gesprochenen Möglichkeiten den Reimpartner auswählen.
  2. Reim oder nicht: Daumen, Karte oder vereinbartes Zeichen nutzen.
  3. Reimkette: Zu einem Wort gemeinsam echte oder erfundene Klangpartner sammeln.
  4. Reimdetektiv: In einer kurzen gesprochenen Reihe das passende Wort entdecken.

Nach Alter und Ausdrucksform abstufen

3-4 Jahre

Nur zuhören, gleiche Endklänge mit Bewegung markieren.

4-5 Jahre

Aus zwei deutlich verschiedenen Wörtern den Reimpartner wählen.

5-6 Jahre

Eigene Reimideen finden und echte Wörter von Quatschwörtern unterscheiden.

Die Altersangaben sind Orientierung. Erfahrung, Tagesform, Wortschatz und bevorzugte Ausdrucksform können wichtiger sein als das Geburtsalter.

Praxisdetail: Dialekt und Aussprache mitdenken

Ein Paar kann je nach regionaler Aussprache weniger eindeutig klingen. Sprich es vor dem Einsatz selbst laut aus und ersetze Karten, die in der Gruppe nicht klar funktionieren. Kinder werden für ihre Aussprache nicht korrigiert, um ein Kartenpaar passend zu machen.

Fachliche Grenze

Reimspiele sind ein Angebot zur Lautwahrnehmung, keine Diagnose. Unsicherheit oder eine andere Aussprache werden nicht bewertet.

Häufige Fragen

Sind Quatschwörter erlaubt?

Ja. Sie lenken den Blick auf den Klang. Danach kann gemeinsam geklärt werden, ob das Wort eine Bedeutung hat.

Wie viele Paare lege ich aus?

Zum Einstieg reichen drei Paare. Eine größere Auswahl passt eher zu erfahrenen Gruppen.

Brauchen Kinder Buchstabenkenntnisse?

Nein. Das Material wird gehört und gesprochen; Schrift kann im Vorschulalter ergänzend gezeigt werden.

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